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ZWEI BRANCHEN - EIN ZIEL Stahlinstitut VDEh Industrieverband Massivumformung e. V. (IMU)
Kundentagung 2016

99 kg Leichtbaupotenzial - Initiative Massiver Leichtbau Phase II Leichtes Nutzfahrzeug präsentiert seine Ergebnisse

Die Initiative Massiver Leichtbau präsentiert seine 2015 erarbeiteten Leichtbau-Ideen. Insgesamt wurde ein Leichtbau-Potenzial von 99 kg in Antriebsstrang und Fahrwerk herausgearbeitet. Das Konsortium aus 17 Unternehmen der Massivumformung, 10 Unternehmen der Stahlindustrie (Langprodukte-Hersteller) und einem Ingenieurdienstleister unter Federführung des Industrieverbands Massivumformung e. V. hat sich Anfang 2015 zu der „Initiative Massiver Leichtbau Phase II Leichtes Nutzfahrzeug“ zusammengefunden und hat an die Erfolge der Phase I Pkw anknüpfen können.

Der Nutzen für die Unternehmen und die Branche liegt in der Kommunikation des Leichtbaupotenzials massivumgeformter Bauteile als auch im Aufzeigen der Wettbewerbsvorteile zu konkurrierenden Fertigungsverfahren und Werkstoffen.

Die vielfältigen vorhandenen firmen- und produktspezifischen Einzelaktivitäten werden durch einen gemeinsamen koordinierten Auftritt von Unternehmen der Branche gebündelt und damit öffentlichkeitswirksam verstärkt. Die intensive Zusammenarbeit verschiedener Kompetenzen von der Vormaterialherstellung über die Umformung bis hin zur Bearbeitung von Bauteilen ist ein weiterer Nutzen. Das Projekt wurde aus Eigenmitteln der beteiligten Unternehmen und Verbände finanziert.

Sprecher des Konsortiums

Dr.-Ing. Hans-Willi Raedt, Vice President Advanced Engineering, Hirschvogel Automotive Group, Denklingen (als Vertreter der Massivumformer), ist Sprecher des Konsortiums. Er betont aus Sicht der Massivumformer: „Nur bei der Bündelung aller Kompetenzen über die gesamte Produktionskette hinweg, also von der Stahlherstellung über die Umformung und die Bearbeitung bis hin zum fertigen Produkt können die besten Lösungen entstehen.“

Dr.-Ing. Hans-Willi Raedt
Dr.-Ing. Hans-Willi Raedt